2. Tag Sri Lanka – TEIL II

Veröffentlicht von Verena am

Typisches Dorfleben in Sri Lanka

Der zweite Tag war doch noch gar nicht vorbei – und ich hab meinen Blogbeitrag schon beendet… Das geht doch gar nicht 😉 

Also – wohin hat es uns noch verschlagen. 

Nach dem Abstieg vom Sigiriya-Felsen sind wir in ein Dorf in der Nähe gefahren. Dort sind wir mal von der Straße abgebogen. Erst da sieht man mal wie tief ins „Innere“ so ein Dorf überhaupt geht. Total unscheinbar. 

Und was haben wir da jetzt gemacht? 

Zuerst ging es los mit einer typischen Kutschfahrt – aber nicht mit Pferden, wie bei uns, sondern mit Ochsen. Ein bisschen wackelig aber im Grunde ganz nett. Wir sind noch ein bisschen durch das Dorf und dann durch die Reisfelder gefahren. Sooooo schööööön grün. Wahnsinn. 

Die Reisfelder werden von Wächtern vor Elefanten geschützt. Die Wächter haben Baumhäuser und bleiben dann die ganze Nacht dort. 

Nach einem kleinen Spaziergang kamen wir an einen kleinen See – dort durften wir mit einem kleinen Boot rumschippern. Die Männer aus dem Ort fischen dort Süßwasserfisch, der in Sri Lanka als sehr gesund gilt. Der gefangene Fisch wird dort z. B. an der Straße verkauft. 

Die Kids fanden die kleine Bootstour richtig nett und es war wirklich interessant. Es war auch nicht ganz so heiß, da ständig ein Lüftchen ging. 

Unser Bootsfahrer hat uns dann noch ein paar nette Hüte aus Seerosen gebastelt. Ganz simpel und echt süß. 

Wusstet ihr dass die Blätter der Seerosen wasserdicht sind? – Deswegen werden sie von den Einheimischen z. B. zum Einpacken von Essen genommen. 

Nach der Boots-Tour kamen wir zu ein paar Hütten, die so typisch Sri Lanka sind. Dort wurden wir von Frauen begrüßt, die uns zum Mitkochen einluden. So durften wir unser Essen selbst kochen und es hat so einen Spaß gemacht! Selbst Auberginen schneiden, mit einem Messer der anderen Art. Kokosnuss ausschaben, selbst würzen! 

Bis unser Essen fertig ist, hat uns eine der Frauen noch gezeigt, wie aus den Palmenblättern die Dächer gewebt werden. Ich hab es selbst probiert – es ist nicht so leicht, wie es aussieht!

Danach konnten wir draußen sehen, wie aufwändig es ist mit der Hand, den Reis zu ernten, zu schälen und zu sortieren. Danach konnten wir den Reis gleich mahlen und zu Reismehl verarbeiten. 

Dann – schwupps – war das Essen auch schon fertig. Und dieses mal durften wir wirklich wie die Einheimischen essen – mit der Hand. (Die Kids haben sich gefreut)

Es gab Currys, getrockneten Fisch und natürlich Reis – es war soooooo lecker. 

Nachdem Essen und nach dem tollen Einblick in das Dorfleben durften wir das allseits beliebte Tuk-Tuk fahren. 

Wir fanden es super witzig und es hätte noch länger dauern können! SUPER

Der Fahrer hat uns direkt an unseren Bus gefahren. 

Nach diesen wirklich tollen Eindrücken ging es wieder ins Hotel The Paradise. 


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