MeinSchiff Herz – Santorin

Veröffentlicht von Verena am

MeinSchiff Herz
Santorin

Santorin – ich war wirklich neugierig. Auf der einen Seite, sehen die Bilder von der Insel wirklich wunderschön aus. Auf der anderen Seite hatte ich natürlich die überlaufenenen, völlig mit Menschenmassen vollgestopften Gassen, im Hinterkopf.

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber wenn ich die „Verantwortung“ für mehrere Personen habe, bin ich immer nervös. Egal, ob ich weiß, dass alles klappt, oder eben nicht. Aber heute war ich wieder nervös. 8 Personen, davon zwei Kinder. Hoffentlich läuft alles genauso, wie es soll.

Wir hatten uns vorab ja schon Gedanken zu den einzelnen Häfen und deren Programmpunkte gemacht. In Santorin hatten wir über MeinSchiff den Ausflug „Panoramafahrt Santorin“ gebucht. Diese hat mit 52 € pro Person zu Buche geschlagen. Mir war es das allerdings wert, da ich nicht wusste, wie in Santorin die Fortbewegung mit unserer kleinen Gruppe so zu bewerkstelligen ist. Laut Ausflugsticket mussten wir um 07:30 Uhr im Theater des Deck 7 sein.

Wir waren überpünktlich am Schalter. Dort haben wir Nummern bekommen, die uns ein Tenderboot zugewiesen haben. Also bedenkt, dass, wenn ihr eine Gruppe seit, angebt, dass ihr zusammen gehört. Genau diese Nummern werden dann auch aufgerufen um ein Boot vollzukriegen. 

Tendern

Durch das tägliche Tagesprogramm, welches am Vorabend auf der Kabine liegt wurden wir schon auf den Tenderverkehr vorgewarnt. Tendern – was bedeutet das?

Santorin hat auch keinen großes Hafen, also zumindest nicht groß genug für ein Kreuzfahrtschiff. So ist es dann eben üblich, dass das Kreuzfahrtschiff vor der Insel „auf Reede“ – also vor Anker liegt. Die Tenderboote sind kleine Boote, die die Passagiere, dann vom Schiff an den Hafen bringen.  Je nach Hafen sind das eben die Rettungsboote des Kreuzfahrtschiffes oder aber die der Insel. Hier in Santorin waren es die Schiffe der Griechen. So fährt den ganzen Tag ein Pendelverkehr zwischen Schiff und Land.

Zurück zu unserem Ausflug.

"Panoramafahrt Santorin"

Wir wurden an einen anderen Hafen gebracht als die Passagiere, die keinen Ausflug gebucht haben. In den Hafen konnten auch Busse fahren und die „Ausflügler“ abholen, aber dort haben auch die Fähren von Heraklion
oder Athen angelegt. Durch die Umbauarbeiten im Hafen war es ziemlich chaotisch vor Ort. Aber wir haben unseren Bus gefunden.

Wir hatten eine wirklich nette Reiseleitung, die uns viel über Land und Leute erzählt hat. Wir fuhren dann in den Ort Oía. Dort gibt einfach ein Fotomotiv nach dem anderen –  und ich hab mich hinter meiner Kamera einfach super wohl gefühlt. Die weiß getünchten Häuser, der blaue Himmel und die blauen Dächer machen einfach alles wie von selbst. Seht her:

Wir waren noch relativ früh in der Stadt und konnten uns noch relativ „frei“ bewegen. Man hat aber dann doch minütlich gemerkt, wie mehr Menschen kamen und die Straßen verstopfen. Nach der Stadtrundgang in Oía hat sich die Gruppe wieder am Busparkplatz getroffen – und was man da gesehen hat war der Wahnsinn. Gefühlt 100 Busse auf einem kleinen Parkplatz auf den im Normalfall vielleicht zehn passen. DIe Reiseleitung hat dann auch erzählt, dass es an schlechten Tagen bis zu einer Stunde dauern kann, von diesem Parkplatz runterzukommen!

Zum Abschluss unseres Ausfluges sind wir noch auf ein Weingut gefahren. Dort gab es Wein zum Verkosten und Käsehäppchen. Ich selbst wollte nichts essen und nichts trinken. Habe aber einfach die Aussicht genossen.

Nach dem dem Aufenthalt sind wir dann auch wieder Richtung Hafen und von dort mit dem Tenderboot zum Schiff. Erst überlegten wir nochmal in die Stadt zu fahren, allerdings waren die Kids müde und wir sind letztendlich dort geblieben. Haben uns in die Bar gesetzt und hatten von dort den Ausblick über Santorin – Herrlich. Unser Großer ist hat sich dann in die Kinderbetreuung verabschiedet und war überglücklich.

Donkey Steps (Eselstreppen)

Wer hat noch nicht von Ihnen gehört? Sie sind berühmt berüchtigt. Die Eselstreppen von Santorin. Es ist so, dass man als, Nicht-Ausflugs-Passagier in einem Hafen anlandet. Von diesem geht es relativ steil den Abhang hoch. Es gibt die Möglichkeit, sich von Eseln dort hochtragen zu lassen – was allerdings von vielen als Tierquälerei gesehen wird (ich gehöre da auch dazu).

Man könnte diese Treppe mit 600 Stufen auch zu Fuß hochsteigen. Allerdings ist die, durch den Eselsmist, sehr rutschig. Außerdem ist es nicht gerade ungefährlich, wenn ein Esel an einem vorbeirennt. Medizinische Versorgung gibt es hier so gut wie gar nicht. Also sollte jemand vom Esel fallen bzw. umgerannt worden sein, dauert es eine ganze Weile bis man hier gut versorgt wird.

Eine neue, bequemere Lösung ist die Seilbahn!

Fazit: Schöne Insel, beeindruckendes Oía!

Kategorien: Allgemeines

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